Bestmögliche Auftragsausführung – Best Execution – Auswahlkriterien für Depotbanken

BaFin AnhörungspflichtenFinanzdienstleister wickeln Geschäfte für ihre Kunden in der Regel per Transaktionsvollmacht über Depotbanken, Broker oder andere ausführende Institute ab. Dabei hat der Finanzdienstleister sicherzustellen, dass die beauftragten Einrichtungen die bestmögliche Ausführung der Kundenaufträge gewährleisten. Einzubeziehen sind alle relevanten Kriterien zur Erzielung des bestmöglichen Ergebnisses. Bei Aufträgen für Privatkunden muss sich dieses am Gesamtentgelt orientieren.

Zu diesem Zweck überprüft der Finanzdienstleister mindestens einmal jährlich die Ausführungsgrundsätze (Best Execution Policy) der Depotbank und überwacht regelmäßig, ob die Auftragsausführung im Einklang mit diesen Grundsätzen erfolgt. Zusätzlich hat der Finanzdienstleister eigene Ausführungsgrundsätze aufzustellen, in denen er die beauftragten Einrichtungen benennt. Darüber hinaus sollen Kriterien festgelegt werden, nach denen der Finanzdienstleister die Depotbank(en) auswählt. Dies könnten z.B. sein:

  • Preise der Finanzinstrumente
  • Gesamtkosten der Auftragsabwicklung
  • Geschwindigkeit der Auftragsabwicklung
  • Wahrscheinlichkeit der Auftragsausführung
  • Praktikabilität elektronischer Abwicklungsplattformen

BaFin Prüfung Meldepflichten und VerhaltensregelnDiese Aufzählung ist nicht abschließend, dürfte aber die tatsächlichen Auswahlkriterien der meisten Finanzdienstleister wiederspiegeln. Da die BaFin diese dokumentiert sehen möchte, empfehlen wir die Festlegung der Auswahlkriterien in Ihrer Best Execution Policy und Ihrem Organisationshandbuch.

Informieren Sie sich bitte über unsere Leistungen für Finanzdienstleistungsunternehmen(Vermögensverwalter).

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